St. Severin in Lövenich


Sie stehen vor der katholischen Pfarrkirche St. Severin in Lövenich. Der heutige Bau geht auf eine romanische Pfeilerbasilika zurück. Sie ist erstmals zum Jahr 1028 erwähnt, als die Abtei Brauweiler Besitz in Lövenich erwarb. 1361 wurde das Patronat der Kirche auf die Kölner Niederlassung des Johanniter-Ordens übertragen.

Im damals noch ländlichen Lövenich weit vor den Toren der Stadt Köln ließ es sich für den Pfarrer gut leben. Eine Urkunde aus dem Jahr 1514 verzeichnet seine Einkünfte: Wohnrecht im Pfarrhaus mit Einrichtung, die Gebühren für die geistlichen Handlungen, vierteljährlich 5 Goldgulden, ein Ochse im Wert von 8-9 Goldgulden, zwei fette Schweine und eine bestimmte Menge Bier und Brot aus dem Johanniterhaus für sich, seine Dienerin und seine Besucher, bei guter Ernte 1 Ohm Wein, Brennholz und schließlich 6 bis 7 Malter Hafer für seine Hühner.

St. Severin Lövenich, Urkunde 1514

Quelle: Historisches Archiv der Stadt Köln HAStK, Best. 227 (Johann und Cordula), U 1/379A

Diesen Beitrag teilen