Kölner Philharmonie


Sie stehen vor dem Gebäude der Kölner Philharmonie. Die Kölner Philharmonie genießt zu Recht internationalen Ruhm weit über die Stadtgrenzen von Köln hinaus und besticht durch ihren besonderen Baustil. Der Konzertsaal ist einem römischen Amphitheater nachempfunden, um eine möglichst perfekte Raumakustik zu erhalten. Eingebettet ist dieser im Gebäudekomplex des Museum Ludwig und des Wallraf-Richartz-Museums in Köln. Im gesamten Konzertsaal existieren keine Wände die sich parallel gegenüberliegen, damit kein unerwünschtes Echo entsteht. Am 14.09.1986 fand die feierliche Eröffnung der Philharmonie statt. Die Eröffnungsrede hielt der Komponist Mauricio Kagel, begleitet durch die „Rheinische Sinfonie“ von Robert Schuhmacher. Gründungsdirektor der Philharmonie war der legendäre Franz Xaver Ohnesorg, der von 1983-1999 Direktor und später Intendant der Philharmonie war. Die Kölner Philharmonie ist zugleich Sitz des Gürzenich-Orchesters und des WDR-Sinfonieorchesters Köln. Das Architektenteam Busmann und Haberer gewann 1980 den Wettbewerb um den Bau des Museums Ludwig und der Kölner Philharmonie.

Die „Busmann + Haberer Gesellschaft von Architekten mbh“ ist ein deutsches Architekturbüro, gegründet 1972 von Peter Busmann und Godfried Haberer. Der Nachlass der Architekten ist im Bestand 1787 Busmann + Haberer im Historischen Archiv der Stadt Köln zu finden.

Das folgende schwarz-weiss Foto des renommierten Fotographen Peter Fischer, dessen Nachlass sich ebenfalls im Historischen Archiv befindet, zeigt das Chorkonzert des Gürzenich-Orchester und Gürzenich-Chors in der Aula der Universität zu Köln. Am 12.01, 1947 spielten sie unter der Leitung des Dirigenten Günter Wand die 9. Sinfonie in d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven. Günter Wand (1912-2002) war Gürzenich-Kapellmeister und Generalmusikdirektor der Stadt Köln. Der Bestand 1704 Wand, Günter befindet sich im Historischen Archiv der Stadt Köln. Die Solisten von links nach rechts stehend waren Ewald Kaldeweier (Bass), Reinhard Engels (Tenor), Irmgard Gerz (Alt) und Walburga Wegner (Sopran).

Quelle: Historisches Archiv der Stadt Köln HAStK, Best. 7354 (Zeitgeschichtliche Sammlung Bild (ZSB 4)), Fo 4/1670

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